Das Mausoleum der Valier

Das Grabmal der Dogenfamilie Valier wurde im barocken Stil von dem Architelten Andrea Tirali errichtet. Die Statuen und Flachreliefs stammen von den besten venezianischen Bildhauern der Zeit. Unter dem enormen Faltenwurf des gelben Marmors, der von vier Engeln getragen wird, thronen, zwischen vier korinthischen Säulen, die Statuen des Dogen Bertucci Valier (+ 1658, Mitte, von Pietro Baratta), seines Sohnes, des Dogen Silvestro (+ 1700, links, von Antonio Tersia) und dessen Frau, der Dogaressa Elisabetta Querini (+ 1708, rechts, von Giovanni Bonazza).
In den beiden Interkolumnien: die Weisheit von Pietro Baratta (links), die Überfülle von Antonio Tersia (rechts).
Die Hochreliefs zeigen links den Frieden (Giovanni Bonazza), die Tapferkeit (unbekannter Künstler) und die Zeit (Antonio Tersia). Rechts die Beständigkeit (unbekannter Künstler), die Caritas und die Milde (beide von Pietro Baratta). In der Mitte: die Tugend krönt den Verdient (Giovanni Bonazza) und die Allegorie der siegreichen Schlacht bei den Dardanellen (26. Juni 1656, Fest der hl. Johannes und Paulus) unter der Herrschaft des Dogen Bertucci (von Marino Groppelli, 18. Jahrhundert).

Durch einen der beiden Bögen des Mausoleums der Valier gelangt man in die Sakramentskapelle (auch Kapelle der Friedenskönigin genannt). Über dem Altar eine byzantinische Ikone, die 1349 aus dem Osten kam und den Dominikanern 1503 von Paolo Morisoni geschenkt wurde. Das Deckengewölbe zeigt den hl. Markus im Kreis von Heiligen (Palma il Giovane, + 1628). Über der Tür: die hl. Anna und die Jungfrau Maria.
Auf der linken Seite: Der hl. Hyazinth überquert den Dnepr und führt das Allerheiligste und eine Marienfigur mit sich (Leandro da Bassano, +1622).
Auf der rechten Seite: Geißelung Christi (Antonio Vassilacchi gen. Aliense, + 1629)

Das Mausoleum der Valier ultima modifica: 2016-05-08T11:45:26+00:00 da toni fontana